Finanz- und Pressemeldungen

Wachstumsstrategie zahlt sich aus

Bergisch Gladbach, 07.03.2016

• Umsatzanstieg um rund 10 %, EBIT-Anstieg um rund 7 %
• Fünf Zukäufe erfolgreich integriert
• Investitionsbudget auf Rekordhöhe mit rd. 107 Mio. Euro

Nach den vorläufigen noch ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 hat INDUS ihre selbstgesteckten Ziele für das abgelaufene Geschäftsjahr erreicht. Die Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr lag bei einem Konzernumsatz von mehr als 1,3 Mrd. Euro und einem EBIT-Korridor von 125 bis 130 Mio. Euro.

Nach den vorläufigen Konzernkennzahlen belaufen sich der Umsatz auf rund 1.388 Mio. Euro (Umsatz 2014: 1.255,7 Mio. Euro) und das operative Ergebnis (EBIT) auf rund 136 Mio. Euro (EBIT 2014: 127,2 Mio. Euro). Das bereinigte EBIT (nach Rechnungslegungseffekten aus Unternehmenskäufen) stieg auf 146 Mio. Euro (bereinigtes EBIT 2014: 135,2 Mio. EUR). Die bereinigte EBIT-Marge liegt mit 10,5% auf dem hohen Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Steuern erreicht voraussichtlich rund 109 Mio. Euro (EBT 2014: 100,7 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern wird rund 68 Mio. Euro (Ergebnis nach Steuern 2014: 63,3 Mio. Euro) erreichen. Das ausgewiesene Ergebnis je Aktie beträgt voraussichtlich 2,78 Euro (Vorjahr: 2,74 Euro).

Im vierten Quartal 2015 erreichte der Umsatz rund 353 Mio. EUR (Umsatz Q3 2015: 359,4 Mio. Euro). Das operatives Ergebnis betrug rund 37 Mio. EUR (EBIT Q3 2015: 36,2 Mio. Euro). Damit stieg das Ergebnis in den letzten drei Monaten 2015 gegenüber dem Vorquartal nochmals an und erreichte eine absolute Bestmarke.

Umsatz wächst organisch wie auch durch Akquisitionen

Die Unternehmen der Gruppe lieferten in allen fünf Segmenten Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt legte der Umsatz um rund 10 % zu, mehr als 4 % Umsatzzuwachs stammen allein aus organischem Wachstum. Die höchsten Ergebnisbeiträge stammen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau/Infrastruktur. Die höchste operative Marge erreichte das Segment Medizin- und Gesundheitstechnik mit über 14 %, es folgten Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau Metalltechnik sowie Fahrzeugtechnik.

Im Berichtsjahr hat INDUS mit RAGUSE und IEF Werner zwei Zukäufe für das Portfolio in den Bereichen Medizintechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau getätigt. Hinzu kamen drei Ergänzungsakquisitionen für bestehende Portfoliounternehmen aus den Bereichen Bau- sowie Medizintechnik (NEA International, EUMATIC/FROHMASCO und MURINOX). Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat INDUS insbesondere die Internationalisierung und den Ausbau der Leistungsfähigkeit bestehender Beteiligungen forciert. Dazu wurden Investitionen in Höhe von rund 107 Mio. Euro getätigt. Die Kaufpreise für die erworbenen Geschäftsanteile betrugen rund 47 Mio. Euro (das ergab einen Nettomittelabfluss von rund 34 Mio. Euro). Über 70 Mio. Euro wurden für Sachanlageinvestitionen aufgewendet. Im Vorjahr lag das Investitionsbudget mit 97,2 Mio. Euro auf einem ähnlichen Niveau. Damit hat der Vorstand seine Investitionspolitik auf einem unverändert hohen Niveau fortgesetzt.
Für das laufende Jahr plant INDUS Investitionen in gleicher Größenordnung und strebt an, wie in den Vorjahren, weitere Hidden Champions zu erwerben. Mit dem Erwerb der COMPUTEC AG, einem Spezialisten für Verfahrenstechnik, der in die INDUS-Beteiligung BUDDE integriert wurde, wurde zum Jahresbeginn 2016 bereits eine Wachstumsinvestition im Segment Maschinen- und Anlagenbau getätigt.

Erwartete positive Entwicklung trotz derzeit erschwerter Rahmenbedingungen

Vorstandsvorsitzender Jürgen Abromeit setzt unverändert auf Wachstum, sieht aber für 2016 herausfordernde Rahmenbedingungen: „Vor drei Jahren sind wir mit unserem Wachstumsprogramm KOMPASS 2020 gestartet. Unsere aktuellen Ergebnisse zeigen, dass wir seitdem sehr profitabel zulegen. INDUS wächst durch gezielte Akquisitionen als auch organisch. Unser besonderer Marktzugang bei Unternehmensübernahmen aufgrund unserer Reputation zahlt sich hier ebenso aus wie unsere erhöhten Entwicklungsanstrengungen im Portfolio. Wir wollen auch im laufenden Jahr überdurchschnittlich zulegen, allerdings deuten derzeit viele Frühindikatoren auf ein nur schwaches Wachstum der deutschen wie auch der weltweiten Konjunktur hin.“

Der vollständige Abschluss des Geschäftsjahres 2015 wird am 12. April veröffentlicht.