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Vorläufige Zahlen 2019 der INDUS Holding AG: Unternehmen bestätigt Prognose

Bergisch Gladbach, 20. Februar 2020

  • Umsatzsteigerung trotz deutlicher Rückgänge in der Fahrzeugtechnik
  • EBIT vor Wertminderungen bei rd. 135 Mio. EUR
  • Starker operativer Cashflow

Nach den vorläufigen noch ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 konnte die INDUS Holding AG ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 1,74 Mrd. Euro steigern (Vorjahr: 1,71 Mrd. Euro). Der Umsatz liegt damit innerhalb der Prognose von 1,72 bis 1,77 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Wertminderungen liegt mit 135 Mio. Euro am oberen Rand der Prognose von 129 bis 135 Mio. Euro. Dazu trugen insbesondere Rekordergebnisse in den Segmenten Maschinen- und Anlagenbau und Bau/Infrastruktur bei. Aufgrund der bekannten Rückgänge in der Fahrzeugbranche war der Vorjahreswert von 151 Mio. Euro jedoch nicht zu erreichen.

Für das Gesamtjahr wurden nicht zahlungswirksame Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte und Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt rund 17 Mio. Euro im Segment Fahrzeugtechnik gebucht. Das operative Ergebnis (EBIT) nach Wertminderungen liegt mit 118 Mio. Euro innerhalb der Prognose von 116 bis 122 Mio. Euro.

Der vorläufige operative Cashflow lag mit 168 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 96 Mio. EUR. Dies liegt insbesondere an einer deutlichen Reduzierung des Working Capital-Anstiegs sowie an der ab 01. Januar 2019 geänderten Leasingbilanzierung gemäß IFRS 16 in Höhe von rund 18 Mio. Euro. Die Ziele einer Eigenkapital-Quote von über 40 Prozent und einer Entschuldungsdauer innerhalb des Zielkorridors von 2 bis 2,5 Jahren hat die INDUS-Gruppe wieder erreicht.

Drei der fünf Segmente entwickelten sich dabei sehr gut. Die Segmente Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau/Infrastruktur steigerten ihre Umsätze auf neue Bestmarken und erwirtschafteten starke EBIT-Margen. Der Bereich Medizin- und Gesundheitstechnik verbesserte sich ebenfalls in allen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr. Im Segment Metalltechnik werden die Aktivitäten im Bereich der Kunststoffgalvanik im Laufe des Jahres 2020 aufgrund von europäischen Vorgaben eingestellt werden; das führt zu erheblichen Einmalbelastungen im Jahr 2019. Im Segment Fahrzeugtechnik verursachten das anhaltend schwache konjunkturelle Umfeld und hohe Repositionierungsaufwendungen zusammen mit den nicht zahlungswirksamen Wertminderungen eine starke Ergebnisbelastung.

„Das Jahr 2019 belegt erneut die Stärke unseres Beteiligungsportfolios“, sagt Dr. Johannes Schmidt, Vorstandsvorsitzender der INDUS. „In Summe konnten wir wieder ein solides Ergebnis erwirtschaften. Im Jahr 2020 gilt es nun, weiter konsequent an einer Bereinigung der Probleme im Bereich Fahrzeugtechnik zu arbeiten. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Förderung der operativen Exzellenz greifen – das zeigt der starke operative Cashflow. Damit können wir weiter entsprechend unserer Strategie PARKOUR an der Stärkung unseres Portfolios durch weitere Zukäufe arbeiten.“

Der vollständige Abschluss des Geschäftsjahres 2019 inklusive der Prognose für das Geschäftsjahr 2020 wird am 30. März 2020 auf der Webseite der Gesellschaft veröffentlicht.