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Vorläufige Neunmonats-Zahlen: INDUS bekräftigt Prognose

Bergisch Gladbach, 8. November 2013

Kieback-Schäfer-Gruppe stärkt Systemkompetenz durch Kauf des Modellbauers D.M.S.

Bergisch Gladbach, 8. November 2013 – INDUS hat im abgelaufenen dritten Quartal trotz der schwachen Konjunktur im Euroraum ihre Zielwerte bei Umsatz und EBIT erreicht. Nach einem schwachen Start verbesserte sich die Geschäftslage im Jahresverlauf spürbar. Die EBIT-Marge für das dritte Quartal stieg auf 10,3 % nach 9,0 % für das erste und 9,4 % für das zweite Quartal. Nach den vorläufigen Konzernkennzahlen wird sich der Umsatz nach neun Monaten auf rund 887 Mio. Euro (Vorjahr: 830 Mio. Euro) belaufen. Das vorläufige operative Ergebnis (EBIT) soll 85 Mio. Euro (Vorjahr: 81 Mio. Euro) betragen.

„Auf Basis der bisher guten Geschäftsentwicklung gehen wir davon aus, für das laufende Jahr ein operatives Ergebnis zwischen 108 und 110 Mio. Euro erreichen zu können. Unser Umsatz wird deutlich steigen und zwischen 1,1 und 1,2 Mrd. Euro erreichen“, so INDUS-Vorstandsvorsitzender Jürgen Abromeit.

Portfolio durch Neuakquisition weiter verstärkt

Mit Wirkung zum 1. September 2013 hat die Kieback-Schäfer-Gruppe, eine INDUS-Beteiligung aus dem Bereich Fahrzeugtechnik, heute das Unternehmen D.M.S., Reichertshofen und München, übernommen. D.M.S erbringt von der Konzepterstellung über Ton- und Hardmodellierung bis hin zu Erlebnismodellen oder Showcars Dienstleistungen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Wichtige Kunden sind BMW, MAN (LKW-Bereich), Magna Steyr, VW, Schröter und seit kurzem auch der chinesische Automobilhersteller Qoros. 2013 wird das Unternehmen rund 6 Mio. Euro Umsatz mit rund 20 Mitarbeitern erzielen.

Die Kieback-Schäfer-Gruppe aus Osnabrück entwickelt Funktions-, Prüf- und Cubing-Modelle für die Vorserie und fertigt Prototypenteile sowie Kleinserien für Nischen- und Spezialfahrzeuge. Ergänzt wird das Angebot durch das Designstudio KS Pollmann, eine Tochter von Schäfer. Künftig deckt die Kieback-Schäfer-Gruppe somit vom Design bis zum fertigen Bauteil „vor der Serie“ die komplette Entwicklungskette für die Automobilindustrie ab. Die Gruppe wird 2013 einen Umsatz von rund 30 Mio. Euro erzielen.

2013 hat INDUS direkt und indirekt über ihre Beteiligungen sechs neue Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzpotential von mehr als 80 Mio. Euro akquiriert. Jürgen Abromeit blickt auch zuversichtlich auf das kommende Jahr: „Die derzeit laufenden Planungsgespräche mit unseren 40 Beteiligungen signalisieren für 2014 stabile Umsätze und solide Ergebnisse aus dem Portfolio. Zudem werden wir unseren Wachstumskurs konsequent weiter verfolgen. Dafür schauen wir uns aktuell nach weiteren interessanten Hidden Champions um."