INDUS in den Medien

Umsatzwachstum von 11,0 Prozent auf 356,0 Mio. Euro

Bergisch Gladbach, 31. August 2004

Die INDUS Holding AG blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2004 zurück. Sowohl der Umsatz als auch der Halbjahresüberschuss im Konzern lag über den Zahlen des entsprechenden Vorjahreszeitraumes.

Im ersten Halbjahr 2004 wuchs der Umsatz der INDUS Holding AG auf Konzernbasis um 11,0 % von 320,8 Mio. Euro auf 356,0 Mio. Euro. Sämtliche Segmente trugen zum erzielten Umsatzwachstum bei. Auch das operative Ergebnis der Beteiligungsunternehmen der INDUS Holding AG entwickelte sich besser als im Vorjahr.

Die Trennung von der MABEG Kreuschner GmbH & Co. KG im Rahmen eines Management-buy-outs (MBO) und die damit verbundene Entkonsolidierung des Unternehmens führte jedoch im Konzern zu einmaligen Aufwendungen, die zwar keine Auswirkungen auf die Liquidität hatten, das Ergebnis aber minderten. Dies spiegelt sich im Wesentlichen in den um 4,5 Mio. Euro gestiegenen Abschreibungen wider. Im ersten Halbjahr 2004 lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 14,7 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (1. Halbjahr 2003: 15,0 Mio. Euro). Zusätzliche Maßnahmen für die Zukunftssicherung der Neutrasoft GmbH & Co. KG haben zu außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 1,3 Mio. Euro geführt. In Verbindung mit der um 1,9 Mio. Euro gesunkenen Ertragssteuerbelastung betrug der Halbjahresüberschuss insgesamt 6,9 Mio. Euro. Dies ist, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreswert von 6,6 Mio. Euro, ein Plus von 4,5 %.

„Die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal verlief wie erwartet“, erklärte Ruwisch. „Unsere Prognose, in 2004 einen Umsatz von 740 Mio. Euro zu erzielen, behalten wir unverändert bei. Die Auswirkungen aus der Veräußerung von MABEG und OKIN sind dabei ebenso berücksichtigt wie geplante Neuakquisitionen.“ Das hohe Preisniveau bei den Rohstoffen und die verhaltene Konjunkturentwicklung erschweren eine Gewinnprognose. Allerdings ist der Vorstand zuversichtlich, auf der Basis der im ersten Halbjahr erreichten Zahlen das Konzernergebnis steigern zu können und die Dividendenkontinuität zu sichern.