INDUS in den Medien

Umsatz- und Ertragslage von INDUS ziehen deutlich an

Bergisch Gladbach, 27. November 2009

• Positives EBIT von 35,9 Mio. Euro in den ersten neun Monaten
• Operativer Cashflow um 10 % gestiegen

Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hat sich die Geschäftslage deutlich stabilisiert. Seit Sommer 2009 entwickelten sich Umsatz und Ertrag deutlich besser als im ersten Halbjahr. Der Umsatz wuchs zwischen erstem und drittem Quartal um 13 %, das operative Ergebnis (EBIT) um fast 60 %. Nach einem EBIT von 8,9 Mio. Euro im 1. Quartal und 11,9 Mio. Euro im 2. Quartal liegt das Ergebnis vor Steuern und Zinsen im 3. Quartal bei 15,1 Mio. Euro.

Zum Stichtag 30. September 2009 erzielte die INDUS Holding AG einen Umsatz von 565,7 Mio. Euro (Vorjahr: 702,6 Mio. Euro) und ein operatives EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von 35,9 Mio. Euro (Vorjahr: 79,8 Mio. Euro). Im Ergebnis sind bereits Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 3,3 Mio. Euro verarbeitet.

Kostensenkungsprogramm reduziert Material- wie Personalaufwand deutlich

Insgesamt gingen Material- wie Personalaufwand um rund 100 Mio. Euro zurück. Während sich der Materialaufwand vor allem umsatzbedingt und aufgrund gefallener Rohstoff- und Energiepreise um mehr als 90 Mio. Euro reduziert hat, konnten die Personalkosten durch eine Reihe an Maßnahmen um rund 10 Mio. Euro entlastet werden; dazu zählen insbesondere der Abbau von Überstunden, Zeit- und Urlaubskonten, das Auslaufen von befristeten Arbeitsverhältnissen und Leiharbeitsverträgen und das Verschieben von Tariflohnerhöhungen. Wo nicht anders möglich, wurde auch Personal freigesetzt. Insgesamt hat die INDUS Holding AG seit Jahresbeginn sozialverträglich 423 Stellen abgebaut (Mitarbeiter zum 30.9.2009: 5.439).

Starke Steigerung im operativen Cashflow

Der operative Cashflow liegt nach den ersten neuen Monaten 2009 mit 67,5 Mio. Euro rund 10 % über dem Vorjahreswert von 60,7 Mio. Euro. Die konservative Finanzierungspolitik der letzten Jahre hat INDUS nicht nur vor einer aktuellen Kreditklemme bewahrt, sondern auch vor steigenden Zinsen geschützt: aktuell sind die Zinsen, trotz Finanzkrise, rückläufig. Die Nettoverschuldung wurde um 12 Mio. Euro reduziert, die Eigenkapitalquote liegt bei 25,2 %.

Segmente Bau und Konsumgüter federn Umsatzeinbrüche bei Automobilzulieferern und Maschinenbau ab

Am stärksten betroffen von der Wirtschaftskrise ist das Segment Automobilzulieferer. Der starke Nachfrageeinbruch führte zu einem negativen EBIT von -6,2 Mio. Euro. Im Gegensatz dazu entwickelten sich die vier weiteren Beteiligungssegmente der INDUS Holding AG im Branchenvergleich erfreulich stabil; das gilt vor allem für die Segmente Bauindustrie (Umsatz: 155,0 Mio. Euro, EBIT-Marge 12,1 %) und Konsumgüter (Umsatz: 68,5 Mio. Euro, EBIT-Marge 11,5 %). Auch der Maschinenbau konnte sich im äußerst negativen Marktumfeld noch gut behaupten (Umsatz 96, 4 Mio. Euro, EBIT-Marge: 9,4 %).

Leichter Aufwärtstrend zur Jahreswende in Sicht

Helmut Ruwisch, Vorstandsvorsitzender der INDUS Holding AG, ist verhalten optimistisch: "Unser breites Portfolio und die starke Marktstellung unserer Töchter sorgen trotz Rezession in 2009 für ein positives operatives Ergebnis. Unser Geschäftsmodell hat damit seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Aktuell erwarten wir aufgrund der positiven Auftragslage bis zum Jahresende eine stabile Entwicklung. Hält diese Auftragslage an, gehen wir für 2010 von einem leichten Umsatzwachstum aus."

Prognose mit Ausblick auf das Geschäftsjahr 2009 bestätigt

Die Geschäftszahlen der ersten neun Monate 2009 bestätigen die Einschätzung der INDUS Holding AG, dass Umsatz und Ergebnis deutlich geringer ausfallen als 2008. Für das Gesamtjahr bekräftigt INDUS seine Prognose für Umsatz und Ergebnis. Voraussichtlich liegt der Umsatz zwischen 740 und 750 Mio. Euro, das operative EBIT dürfte zwischen 40 und 50 Mio. Euro erreichen.