INDUS in den Medien

INDUS will 2002 beim Umsatz zweistellig wachsen

Bergisch Gladbach, 5. Juni 2002

Die im MDAX notierte INDUS Holding AG will auch im laufenden Jahr trotz der verhaltenen Konjunkturprognosen ihren Wachstumskurs fortsetzen. "Wir streben einen Umsatz von rund 670 Mio. EUR an", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Winfried Kill anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf. Im Vorjahr wurden Gesamterlöse von 589,2 Mio. EUR ausgewiesen. Zu dem geplanten Anstieg von rund 14 Prozent sollen in erster Linie die vier neuen Beteiligungen beitragen, die bereits in diesem Jahr in das Portfolio aufgenommen wurden. Auch beim Jahresüberschuss erwartet Kill weitere Steigerungen. 2001 hatte die auf den Mittelstand spezialisierte Holding nach Steuern 56,2 Mio. EUR verdient.

Mit dem Ergebnis 2001 ist INDUS zufrieden, auch wenn sich einige Beteiligungen der Gruppe der konjunkturellen Schwäche einzelner Branchen nicht gänzlich entziehen konnten. Gegen den Branchentrend sehr positiv haben sich die Unternehmen des Segmentes Bauindustrie entwickelt. Allen Beteiligungen ist es gelungen, ihre Ergebnisse zu steigern: Der Umsatz konnte um rund 20 Prozent ausgeweitet und der Gewinn auf 7,5 Mio. EUR verdoppelt werden. Neben internem Wachstum haben vor allem die Firmen Max Schuster und Weinisch, die im vergangenen Jahr übernommen wurden, zum Ergebnisanstieg beigetragen. Weiterhin erfreulich entwickelten sich die Sparten Automobil und Konsumgüter. Die Autozulieferer aus dem INDUS-Portfolio konnten im vergangenen Jahr erneut von dem positiven Trend der Branche profitieren und aufgrund ihrer Spezialisierung und ihres Know-hows die Wettbewerbsposition weiter verbessern. Insgesamt stiegen die Erlöse und der Gewinn um jeweils rund 7 Prozent. Trotz der schwachen Verbrauchernachfrage hat sich das Segment Konsumgüter im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt. Dieser Bereich, der den größten Anteil im INDUS-Portfolio ausmacht, trug mit 169,3 Mio. EUR mehr als 28 Prozent zum Konzernumsatz bei. Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich um 6 Prozent auf 15,2 Mio. EUR.

Die Unternehmen der Maschinenbau-Sparte konnten nicht ganz an das äußerst erfolgreiche Jahr 2000 anknüpfen: Der Umsatz in diesem Bereich lag zwar mit 5,3 Prozent über dem Branchendurchschnitt, der Gewinn sank jedoch um rund ein Viertel auf 10,3 Mio. EUR. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Jahr 2000 die Abrechnung eines Großprojektes erheblich zu dem guten Ergebnis beigetragen hatte. Im Segment Übrige Beteiligungen, in denen Firmen aus den Bereichen Medizintechnik, Datenverarbeitung und Energiewirtschaft gebündelt werden, mussten einzelne Unternehmen spürbare Umsatzrückgänge hinnehmen. Die Erlöse reduzierten sich um 12 Prozent und das Vorsteuerergebnis von 11,1 Mio. EUR auf 7,0 Mio. EUR.
Insgesamt hat sich die Portfolio-Strategie von INDUS in dem abgelaufenen Geschäftsjahr erneut bewährt. Aufgrund der bisherigen Entwicklung dürfte sich dies auch im laufenden Jahr bestätigen.