INDUS in den Medien

INDUS von privatem Rechtsstreit um Geschäfte des ehemaligen Aufsichtratsvorsitzenden Dr. Kill nicht berührt

Bergisch Gladbach, 3. August 2009

Derzeit ist ein Rechtsstreit anhängig zwischen dem britischen Hedgefond Audley Capital Advisors und Dr. Winfried Kill, mit dem die INDUS Holding AG nichts zu tun hat. Der Rechtsstreit betrifft private Zahlungsverpflichtungen von Dr. Kill.

Im Vorfeld der diesjährigen Hauptversammlung der INDUS Holding AG wurde der Vorstand am 19. Juni 2009 von Audley Capital Advisors auf den Gesundheitszustand des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Winfried Kill angesprochen. Es liege ein Gesundheitsgutachten vor (datiert vom 15. März 2009), demzufolge Herr Dr. Kill seit Mai 2008 geschäftsunfähig sei. Die darin behauptete nicht vorhandene Geschäftsfähigkeit konnte von uns nicht wahrgenommen werden. Vielmehr konnten alle Hauptversammlungsteilnehmer in 2008 einen schlagfertigen Aufsichtsratsvorsitzenden erleben, der die Versammlung souverän leitete.

Gleichwohl hat INDUS die Bedenken von Audley hinsichtlich möglicher formaler Auswirkungen ernst genommen und zwei voneinander unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben. Beide kommen zum selben Schluss: eine Nichtigkeit der Hauptversammlung 2008 und damit eine Anfechtbarkeit der damals gefassten Beschlüsse besteht nicht. Daraus resultierend bestand und besteht keine ad-hoc-Pflicht. Diesen Sachverhalt haben wir Audley Capital inhaltlich mitgeteilt. Folgerichtig wurde dies auf der letzten Hauptversammlung am 1. Juli 2009 nicht thematisiert.

Damit ist dieser Themenkreis für INDUS irrelevant und bleibt eine private Angelegenheit zwischen Audley Capital und Herrn Dr. Kill. INDUS stellt klar, dass die Gesellschaft und ihr Vorstand zu keinem Zeitpunkt in die privaten Geschäfte von Dr. Kill involviert waren und darüber hinaus keinerlei Geschäftsbeziehungen zu Vatas/Lars Windhorst und Audley Capital Advisors unterhalten.