INDUS in den Medien

INDUS erweitert Portfolio um zwei mittelständische Spezialanbieter

Bergisch Gladbach, 22. März 2002

Die im MDAX notierte INDUS Holding AG (WKN 620010) stärkt ihr Beteiligungsportfolio um zwei erfolgreiche mittelständische Unternehmen. Die auf den Mittelstand fokussierte Gesellschaft erwirbt 90 % der Geschäftsanteile an der ASS Maschinenbau GmbH aus Overath-Untereschbach bei Köln, einem führenden Hersteller für die Greifertechnik. Zu 100 Prozent wird die Firmengruppe Schäfer mit Sitz in Osnabrück und Mühlhausen (Thüringen) übernommen. Das Unternehmen ist auf anspruchsvolle Entwicklungsaufgaben namhafter Automobilhersteller spezialisiert. Mit den beiden Neuerwerbungen wächst das Beteiligungsportfolio der INDUS auf 36 Unternehmen.

ASS Maschinenbau stellt seit 19 Jahren Greifersysteme für die Kunststoffverarbeitung her. Zu den Kunden zählen bekannte Kunststoffmaschinenbauer sowie fast alle großen Automobilhersteller. Neben hochwertigen Greifergeräten bietet ASS als einziges Unternehmen auch komplette Robotersysteme an, die außer greifen auch bohren oder lackieren können. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mit 55 Mitarbeitern mehr als 8 Mio. Euro umgesetzt. Geliefert wird weltweit: Der Exportanteil liegt derzeit bei 20 Prozent. Angestrebt wird eine Quote von 40 Prozent. Wie gewohnt legt INDUS auch bei dieser Übernahme Wert auf Kontinuität in der Firmenleitung: Der Sohn des Firmengründers, Marc Schwope (30 Jahre), wird zukünftig das Unternehmen führen.

Die Firmengruppe Schäfer zählt zu den hochqualifizierten Formen- und Modellbauern und hat sich als wichtiger Entwicklungspartner für die Automobil- und Luftfahrtindustrie etabliert. Das 1901 in Thüringen als "Mühlhauser Modellfabrik" gegründete Traditionsunternehmen fertigt komplette Prüf- bzw. Funkti-onscubings von der Außenhaut sowie der Inneneinrichtung der Fahrzeuge. D. h. Schäfer liefert die für die Testphase im Vorserienbereich benötigten Prototypen in der originalen Beschaffenheit sowie Werkzeuge und Formen. Vor kurzem wurde das Unternehmen von BMW zur sogenannten Leading Company ernannt, unter deren Verantwortung umfangreiche Neuprojekte konzipiert und ausgeführt werden. Die rund 90 Mitarbeiter der Gruppe haben im vergangenen Jahr rund 15 Mio. Euro umgesetzt. Der bisherige Eigentümer der Gesellschaft steht weiterhin als Geschäftsführer zur Verfügung.