INDUS in den Medien

Dividende von 1,18 Euro je Aktie beschlossen

Bergisch Gladbach, 12. Juli 2005

• Positiver Verlauf der ersten fünf Monate
• Akquisition des Systemlieferanten Selzer untermauert Jahresprognose

Die Aktionäre das INDUS Holding AG haben auf der heutigen Hauptversammlung mit großer Mehrheit dem Gewinnverwendungsvorschlag der Verwaltung zugestimmt und damit eine Dividende von unverändert 1,18 Euro je Aktie beschlossen. Insgesamt schüttet das Unternehmen 21,24 Mio. Euro bzw. 42 % des Jahresüberschusses der AG an seine Aktionäre aus. Bezogen auf das aktuelle Kursniveau errechnet sich eine Dividendenrendite von knapp 5 %. Auch sämtliche anderen zur Beschlussvorlage stehenden Tagesordnungspunkte, darunter unter anderem die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, wurden mit großer Mehrheit von den Aktionären beschlossen.

In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres entwickelten sich die bestehenden Portfoliounternehmen wie erwartet positiv. Die Umsätze stiegen im Vergleich zu dem um OKIN bereinigten Vorjahresumsatz leicht um 3,2 % auf 253 Mio. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte das Vorjahresniveau. Der Vorstandsvorsitzende Helmut Ruwisch betonte in seiner Rede, dass er davon ausgehe, die Umsatzreduzierung durch die in 2004 erfolgten Veräußerungen von OKIN und MABEG im Jahresverlauf mehr als aufholen zu können. Dazu sollen neben der stabilen Entwicklung des vorhandenen Portfolios auch weitere Akquisitionen beitragen.

Nachdem bereits im ersten Quartal die Beteiligungen an der M. Braun Inertgas-Systeme von 80 % auf 100 % und an der IMECO Einwegprodukte von 92,5 % auf 100 % aufgestockt wurden, vermeldete die INDUS Holding AG heute die erste Akquisition des laufenden Geschäftsjahres. INDUS erwarb 70 % der Anteile an dem Systemlieferanten Selzer Fertigungstechnik GmbH & Co. KG, Driedorf-Roth. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 erzielte der spezialisierte Zulieferer für die Fahrzeug- und Elektroindustrie mit rund 600 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von ca. 80 Mio. Euro. „Mit dieser Akquisition wird unsere zu Jahresanfang geäußerte Prognose untermauert“, erklärte Ruwisch, “Wir sind zuversichtlich, dass wir im Gesamtjahr ein Umsatz- und Ertragswachstum im Vergleich zum Vorjahr erzielen.“ Die auch nach dem Kauf von Selzer komfortable Liquiditätsposition soll zusammen mit einem bereits fest zugesagten Finanzierungsrahmen für weitere Akquisitionen oder Investitionen in das Beteilungsportfolio genutzt werden.